Vorsicht bei GWG – Anschaffung nach dem 1.1.2008

Vorsicht bei GWG – Anschaffung nach dem 1.1.2008

Bisher konnten Sie GeringwertigeWirtschaftsGüter (GWG) bis zu einem Betrag von 410 Euro ohne MwSt. direkt in ihren Kosten des laufenden Jahres abschreiben. Dieser Wert wurde zum 1.1.2008 gesenkt auf nunmehr 150 Euro ohne MwSt.
Schaffen Sie ab 2008 ein geringwertiges Wirtschaftsgut an, das ohne Umsatzsteuer mehr als 150 Euro, aber höchstens 1.000 Euro kostet, landet dieses in einem Sammelposten (Poolbildung). Also Achtung bei der Anschaffung von neuen Maschinen!!

Bei den Gegenständen, die zwingend dem neuen Sammelposten zuzuordnen sind, handelt es sich letztlich um geringwertige Wirtschaftsgüter 2. Klasse. Denn wie auch bei den sonstigen GWGs setzt die Aufnahme eines Wirtschaftsguts in den Sammelposten voraus, dass es selbstständig nutzbar ist und die Anschaffungskosten eine bestimmte Obergrenze nicht übersteigen. Als zweitklassig sind die Gegenstände deswegen einzustufen, weil Ihnen als Unternehmer dafür nicht die Sofortabschreibung zusteht.

Das Besondere am Sammelposten: Alle dort aufgenommenen Wirtschaftsgüter werden gleichmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Die Anschaffungskosten der sich im Sammelposten befindlichen Wirtschaftsgüter werden zusammengerechnet und mit 20% linear abgeschrieben. Scheidet eines der in den Sammelposten aufgenommenen Wirtschaftsgüter vor Ablauf der 5-Jahres-Frist aus dem Betrieb aus, weil es zum Beispiel verkauft oder schadhaft wird, verringert sich der Wert des Sammelpostens nicht.

Dies gilt auch für Gegenstände, die bisher in einem kürzeren Zeitraum abgeschrieben werden konnten (Notebook/PC der unter dem Anschaffungswert von 1000 Euro ohne MwSt. liegt; bisher lediglich 3 Jahre)

mailto:rolf.domscheit@schmid.st 😉

Euer ofenbernd 🙂 🙂

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