Noteinsatz bei einem Kachelofen

Wer es noch nie mit eigenen Augen und Nase erlebt hat, wird jetzt ins Grübeln kommen.
Besitzer von Kachelöfen mit keramischen Heizgaszügen laufen Gefahr, sich zu vergasen.
Immer mehr Besitzer eines Kachelofens versuchen, durch ständige Preiserhöhung der Holzpreise ihren vorhandenen Kachelofen effektiver zu beheizen. Die häufigste Ursache einer Versottung der Züge liegt an akutem Sauerstoffmangel bei der Verbrennung.
Bei voller Beschickung der Feuerung wird nach einiger Zeit die Sauerstoffzufuhr zum Abbrand unterbrochen, so das das Holz länger brennt. Das ist der häufigste und größte Fehler, den man machen kann.
Eine große Flamme braucht auch viel Luft, um zu entgasen und um sich zu entfalten. Wer aber bei hohem Heizbetrieb den Sauerstoff wegnimmt läuft große Gefahr, daß er seine Feuerung, und die keramischen Züge zum Versotten bringt und sich daher der Querschnitt der Züge so drastisch verengt, daß die Rauchgase nicht mehr entweichen, sondern durch die Feuerungsöffnung in den Wohnraum gelangen und einen wahnsinnigen Gestank und auch Rauchentwicklung verursachen.
Spätestens jetzt ist es schon fast zu spät, und kaum noch reparabel.
Nur durch eine spezielle Methode kann noch Abhilfe geschaffen werden und diese ist sehr ……… und nicht ungefährlich.
Also laßt euch trotz steigender Preise nicht abhalten, bei einer großen Flamme genügend Sauerstoff beizufügen, auch wenn die Preise für Holz weiter steigen sollten, denn eine komplette Demontage mit einem Neuaufbau kommt immer teurer als Vorsorge.
Dies gilt übrigens auch für alle, die einen Kaminofen, Kachelofen, Heizkamin, Grundofen oder einen anderen Ofen mit Holz oder Briket betreiben.
Euer ofenbernd.

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